Markus Wipperfürth

MARKUS WIPPERFÜRTH und das Unternehmen Ahrtal

Dipl. Agrar-Ingenieur Markus Wipperfürth hat sich am 15.Juli, der Nacht nach der verheerenden Flutwasserkatastrophe, die Teile Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalens zerstörte, aufgemacht um zu helfen.

Er und sein Kollege Wilhelm Hartmann landeten mehr oder weniger zufällig in Walporzheim, Bad Neuenahr-Ahrweiler. Was sie dort vorfanden, übertraf tatsächlich all ihre Vorstellungen. Berge von Schutt und Gerümpel türmten sich am Ortseingang. Hausrat, Steine, Weinfässer, Autos und sonstiger Müll versperrten jeglichen Zugang zum Tal.

Wipperfürth und Hartmann nutzten die Reichweiten auf ihren Social Media-Kanälen, um zur Soforthilfe aufzurufen. Denn die offiziellen Stellen hatten keine Einsatzbefehle und somit waren ihnen vor Ort die Hände gebunden. Hunderte Kollegen machten sich mit schwerstem Gerät auf den Weg.

In meinen vielen Gesprächen mit Betroffenen wurde mir ausnahmslos bestätigt, dass sie ohne die Zivilen Helfer um Wipperfürth und Hartmann in den ersten Tagen völlig alleine gelassen wären. Der Dank an alle freiwilligen Helfer aus der Bevölkerung ist gross und wird sicher nachhaltig sein.

Und trotzdem findet eine Zusammenarbeit zwischen dem Krisenstab der ADD und den sich immer noch nach 8 Wochen im unermüdlichen Einsatz befindlichen Zivilen Helfern nicht statt. Unverständlich, denn eines sollte ihnen gemein sein: der Kampf gegen die Zeit, der Winter rückt näher…

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